Hochelben des 2. Zeitalters - Armeevorstellung von Andreas van Kampen

Die Idee

Vor ca. 2 Jahren hatte ich die Idee ein Hochelben Armee aufzubauen, die sich zum einen durch ihr Farbschema zum anderen durch möglichst individuelle Posen von anderen Armeen dieser Art unterscheiden sollte.

Das Farbschema war schnell gefunden: Weiße Umhänge mit einer roten Innenseite, blaue Röcke und eine goldene Rüstung. Das Projekt ging leider nur sehr schleppend voran. Das Farbschema war zwar schön anzusehen, allerdings erwies sich der Bemalvorgang als sehr langwierig, was nicht wenig auf die Motivation drückte.

Mit der Anmeldung zu Kölns Klamm 2 vor ca. einem halben Jahr habe ich mich dann doch noch dazu aufgerafft diese Armee endlich fertigzustellen um damit am Turnier teilzunehmen.

Ich selber bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Das überwiegend positive Feedback, dass ich bisher zu dieser Armee gekriegt habe, zeigten mir auch, dass sich die Arbeit wirklich gelohnt hat - An dieser Stelle nochmal Danke!

Der Hintergrund

Die Armee stellt das Gefolge von Gil-Galad, Hochkönig der Noldor, während des Letzten Bündnisses dar.

Nur die tapfersten und treuesten Kämpfer wurden Gil-Galad direkt unterstellt.
Während der siebenjährigen Belagerung von Barad-Dur standen sie meistens an vorderster Front und kämpften unter schweren Verlusten gegen Sauron.
Den schwersten Verlust mussten sie jedoch am Ende des Krieges hinnehmen, als Gil-Galad Seite an Seite mit seinem Freund Elendil gegen Sauron selbst focht.
Beide fielen im Kampf und es war an Isildur, Elendils Sohn, Sauron mit dem zerbrochenen Schwert seines Vaters, Narsil, den Ring vom Finger zu schneiden.
Sauron war besiegt, der Krieg entschieden und ein neues Zeitalter brach an, aber noch heute werden Gil-Galads Taten in Liedern besungen.

Die Helden

Gil-Galad, Hochkönig der Noldor.

Lairambaion

Lairambaion, mein Hauptmann mit Elbenklinge und Schild, ist ein einfacher aber effektiver Umbau eines Zinn Speerträgers dem ich den Speer abgeschnitten habe und durch ein Schwert eines übriggebliebenen Plastik Schwertkämpfers ersetzt habe.

Celebnaith

Celebnaith, der Hauptmann meiner Bogenschützen. Die Pose wurde durch einfaches umpositionieren des Armes erreicht. Die Bogensehne besteht aus ein bischen Nähgarn, dass ich an die Enden des Bogens geknotet habe.

Standartenträger

Dieses Modell wurde aus einem Zinnspeerträger gebaut. Die Bannerstange ist ein Stück Messingdraht, dass ich anstelle des Speerschafts angebracht habe. Das Banner selbst ist aus Papier, dass ich mit Hilfe von Weiß-Leim in Form gebracht habe.

Allein die Bemalung des Banners hat mich etwa 1,5 Stunden gekostet. Sie weicht absichtlich vom restlichen Farbschema ab, da das Banner aus der restlichen Armee herausstechen sollte.

Die Elbenklingenkämpfer

Ich habe bei allen Schwertkämpfern die Arme umpositioniert um eine möglichst individuelle Truppe zu erreichen. Leider gestaltete es sich als äußerst schwierig die Arme von der Überkopfhaltung in eine anprechende Position vor dem Körper zu bringen.

Aus diesem Grund erscheinen sie allesamt etwas sehr Breitschultrig. In der Gesamtwirkung find ich das aber gar nicht mal so schlimm.

Die Elbenbogenschützen

Die Bogenschützen erhielten allesamt Bogensehnen. Teilweise wurden die Arme noch etwas umpositioniert und zwei von ihnen haben einen Pfeil auf der Sehne.

Die Speerträger

Die Speerträger wurden nicht umgebaut. Zum einen aus Zeitgründen (sie waren die letzten Figuren, die ich für diese Armee bemalt habe), zum anderen mangelt es mir noch an den erforderlichen Fähigkeiten Zinn Modelle gut umzubauen.

Highlight bei diesen Figuren sind sicher die Schilde mit dem Edelstein in der Mitte.

Fazit

Diese Armee ist momentan mein ganzer Stolz, allerdings war der Weg dahin, wie oben beschrieben, verdammt steinig für mich. Mit ein Grund warum ich mich in Zukunft weitgehend darauf beschränken werde, Einzelfiguren und kleine Banden zu bemalen.

Dass meine Hochelben trotz ihrer geringen Anzahl (28 Modelle bei 600 Punkte) doch recht schlagkräftig sind, haben meine ersten beiden Testspiele gezeigt (Bilanz: Ein überragender und ein knapper Sieg). An dieser Stelle möchte ich mich auch bei meinen beiden Testspiel Gegnern bedanken.

Der dank für zwei schöne Spiele geht an Frodo Beutlin (hier aus dem Forum) und den Ladenchef des GW Stuttgart, seines Zeichens Gewinner des HdR Mitarbeiter Turniers, gegen dessen Uruk-Hai ich einen sehr knappen Sieg (1 Modell hat den Unterschied gemacht) erringen konnte.

Bleibt nur zu hoffen, dass ich diese Bilanz auch auf Kölns Klamm weiterführen kann. Ich freue mich jedenfalls schon sehr darauf meine ersten Turniererfahrungen zu sammeln.

Bis dahin, Gruß

Andreas van Kampen

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