Wunderlich wie Neuigkeiten aus Bree – Teil 1
Ein Bericht über die Bree-Stadtplatte von Balrog89
Der folgende Artikel wird sich um den Bau meiner Bree-Platte handeln, die der ein oder andere vielleicht bereits im Forum gesehen hat. Die gesamte Platte besteht aus 6 Modulen á 60x60 cm, hat also eine Gesamtgröße von 120x180 cm.
Im Großen und Ganzen ist der Artikel als Anregung und nicht als Anleitung zum Nachbauen gedacht. Da ich selten spiele habe ich bei der Platte auch nicht wirklich auf Spielbarkeit geachtet, das heißt dass Häuser und weitere Geländeteile recht dicht beieinander stehen und das Bewegen von Miniaturen teilweise recht schwer machen würde (von Armeen ganz zu schweigen). Aber davon abgesehen ist Bree ja nicht gerade der Schauplatz großer Schlachten und ein kleines Szenario wie der Einritt der Nazgul lässt sich allemal nachspielen.
Dieser erste Teil, dem in unregelmäßigen Abständen hoffentlich weitere folgen werden, dreht sich hauptsächlich um das erste Modul der Platte.
Zunächst eine kurze Einführung wie alles Begann.
Wie alles begann
Das Gelädebauen war schon immer der Bereich im Hobby, der mir persönlich am besten gefiel. Anfang des Jahres 2007 habe ich nach einigen anderen Projekten mal ein Fachwerkhaus gebastelt. Dabei handelt es sich um dieses Gebäude. Ursprünglich war es als einzelnes Stück gedacht, aber irgendwann kam die Frage auf, ob ich denn eine ganze Platte bauen wolle. Da mir das Fachwerkhaus so gut gefiel und ich Spaß beim Arbeitern daran hatte, habe ich mich entschlossen, eine komplette Platte zu bauen. Seitdem bin ich mit Balken fürs Fachwerk schneiden, Mauern einprägen, Dach mit Pappschindeln decken, usw. beschäftigt. Und bis zur Vollendung wird es wohl auch noch ein ganzes Stück dauern.
Im Laufe der Zeit entwickelt man immer wieder andere Methoden um bestimmte Dinge besser, aber oft auch schneller zu machen. Außerdem bemerkt man durchaus, dass man seine Arbeitsqualität durchaus steigert. Vielleicht werde ich immer wieder mal einen Artikel einbauen, der sich um ein bestimmtes Thema kümmert. Beispielsweise die grundsätzliche Vorgehensweise beim Bau meiner Häuser, oder eine Anleitung zur Herstellung von Fenstern mit verschiedenen Methoden.
Nachdem die Idee der Platte also fest stand, habe ich zunächst die Module zurecht geschnitten und mit Styrodurplatten beklebt. Insgesamt hat das Gelände einen Höhenunterschied von etwa 15 cm, da Bree sich ja an den Ausläufern des Breeberges befindet. Auf das Gelände habe ich dann grob die Grundrisse der Gebäude eingezeichnet, die später einmal darauf stehen sollen.
Ich habe die Module auf dem Bild mal mit A-F gekennzeichnet, damit ihr mir besser folgen könnt.
Im Folgenden werden wir uns jetzt die Platte A etwas genauer ansehen, denn mit dieser habe ich begonnen.
Auf diesem Modul sollten sich später 3 Gebäude und eine Mauer mit einer Art "Markttor" befinden, wobei das größte Gebäude eigentlich aus zwei zusammengebauten besteht. Dazu fällt mir gleich noch ein, dass es mir darauf besonders ankam. Ich wollte einen möglichst verschachtelten Eindruck erhalten. Es sollte so aussehen, als ob immer mal wieder was angebaut worden wäre, wie man es aus mittelalterlichen Städten eben kennt. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass man rechte Winkel bei verschiedenen Gebäuden zueinander vermeiden sollte. Dadurch sieht es zu modern und durchgeplant aus.
Bei dem Tor habe ich mich an einem Screenshot von HdR-online bedient, weil mir das Design so ganz gut gefallen hat.
Danach kümmerte ich mich um die beiden Häuser, die sich innerhalb der Mauer befanden. Ich entschied mich außerdem den beiden Häusern ein gepflastertes Fundament zu verpassen, welches dann nur noch später in die Platte eingepasst werden musste.
Auf der Platte sah das bisherige Ergebnis schon recht zufrieden stellend aus, zumal die Gebäude nun auch bis auf die Bemalung fertig gestellt waren.
Da nun für die Platte soweit alles fertig gebaut war, konnte ich mich der Bemalung der Einzelteile widmen. Sollte es gewünscht sein, dann kann ich auch dafür mal einen extra Artikel schreiben, der von meiner Vorgehensweise bei der Bemalung handelt.
Das große Gebäude ist leider bisher noch nicht bemalt worden, wird aber noch folgen. Mit ein wenig statischem Gras sieht die Platte nun also folgendermaßen aus. Allerdings ist das natürlich erst der Anfang der Vegetation, noch sieht alles zu sauber und einheitlich aus. Natürlich kommen ganz am Ende auch noch die ganzen Details, die das Dorfleben verkörpern.
Damit kommt der erste Artikel nun aber auch zu einem Ende. Ich hoffe, ich konnte die Platte noch ein paar Hobbyisten zeigen, die sie bisher noch nicht kannten und euch allen etwas zur Kreativität anregen.
Wer noch viel mehr Bilder und den aktuellen Stand der ganzen Platte sehen und mitverfolgen will, der sollte einfach immer mal wieder im dazugehörigen Thread im Forum vorbeischauen.
Bis zum zweiten Teil, wenn es wieder wunderliche Neuigkeiten aus Bree gibt.
Balrog89
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