Bericht von Grimbold
Am 06.-07. Juni dieses Jahres fand schon zum 3. Mal das ?Dagor Aglareb?-Turnier im idyllisch-harmonsichen Donauturm statt.
Nach mehreren kurzfristigen Teilnehmerabsagen wurde dann auch noch das traditionelle Orga-Trio um Norbert, Markus und Serdar auf ein Orga-Duo reduziert werden, da Markus kurzfristig ausfiel.
Trotz dieser schlechten Nachrichten fanden sich pünktlich zu Turnierantritt samstags um 9.00 Uhr alle 16 Teilnehmer bzw. ?teams mit ihren Armeen im Gepäck ein. Es gab auch dieses Jahr wieder einige jüngere Spieler, sowie Turnierneulinge, die frischen Wind in die altbekannte Truppe brachten.
Ein kleiner Kreis nutzte sogar schon den Freitagabend, um die Ulmer Innenstadt unsicher zu machen und die Vorfreude auf das Turnier zu genießen.
Gespielt wurden vier, gänzlich von der Turnier-Orga neu erfundene, laufintensive Szenarien, bei denen es stets galt, die eigene Armee aufzuteilen. Der Trend, welcher schon im letzten Jahr zu erkennen war, dass Elben- und Dol Guldur-Armeen unter den Spielern sehr beliebt waren, wurde eindrucksvoll fortgesetzt. So sah man viele Wald- und Hochelbenarmeen und ebenso viele Khamuls auf Schatten und Spinnenköniginnen auf den hübsch gestalteten Spielplatten.
Die Szenarien wurden, nach den Meinungen die mir zu Ohren kamen, von der buntgemischten Spielerschaft überwiegend positiv aufgefasst und so konnte man am Samstagabend im Biergarten ?Zur Lochmühle? einen tollen ersten Turniertag resümieren.
Ich für meinen Teil habe den Biergarten-Trip sehr genossen, da man hier die Zeit und Ruhe abseits der Spieltische nutzen konnte, um die Foren-Community näher kennen zu lernen.
Am zweiten Turniertag ging es ebenfalls um 9.00 ran an die Buletten und für mich, so wie wahrscheinlich für viele andere Turnierneulinge die Erkenntnis, auch an die Substanz!
Insgesamt fast 16 Stunden Spielzeit, da meine Spiele kaum vor Ablauf der Zeit zu Ende gingen sind zum einen super spaßig, zum anderen aber auch gegen Ende sehr anstrengend.
Nach erneut 8 Stunden rauchender Köpfe und packender Spiele, leckeren Pizzen und Snacks erfolgte dann gegen Sonntagabend die Siegerehrung, bei der niemand mit leeren Händen nach Hause gehen musste.
Für mich meine erste Turniererfahrung und ich muss sagen, super Stimmung, nette Leute ?alt? wie jung und natürlich packende Spiele. Die Turnierorga hatte alles bis ins Detail geplant und so kann man hinter die Dagor Aglareb 2009 absolut zufrieden einen Haken machen :)
Ich hoffe den anderen hat das Turnier genauso gut gefallen wie mir und man sieht sich spätestens wieder in einem Jahr, wenn es dann heißt ?Dagor Aglareb 2010 im Donauturm?





