Korsarenschiff von ekimdj - Teil 1
Der große Plan
Wie euch sicherlich schon aus den Galerie im Forum bekannt ist, baut Ekimdj gerade an einem stolzen Korsarenschiff. Glücklicherweise hat er sich bereit erklärt, uns eine Artikelserie zu schreiben. Ekimdj ist im Forum dafür bekannt sofort in medias res zu gehen und nicht lange um den heißen Brei herum zu reden. Daher beschäftigt er sich auch sofort mit dem Bau und startet mit den Materialien und er Erschaffung des Rumpfes. Anhand dieser Bauanleitung sollte es auch sicher für euch möglich sein, andere Rümpfe zu erschaffen.
Eure Tabletop-HdR.de Redaktion
Benötigte Materialien
- Styrodurplatte 30mm Dicke (60cm X 120cm)
- Styrodurplatte 20mm Dicke (60cm X 120cm) oder mehrere gleichstarke Styrodurplatten
- 2 Balsaholzplatten 0,8mm oder 1,0mm dick
- 1 Balsaholzplatte 1,5mm dick.
- 1 Holzstück für die Ruderhalterung in 5mm Dicke (ca. 5cm X 3cm)
- eine Menge Stecknadeln
- Bastelmesser (Cutter oder und Skalpell)
- Geodreieck, Gummibänder, Wäscheklammern Bastelklemmen)
- Styrodurkleber und Bastelleim
- Schmirgelpapier

Die Form des Rumpfes
Um die Form des Schiffes zu bekommen, habe ich den Bauplan einer Arabischen Dau benutzt und um ca. 10cm verlängert. Dadurch wirkt der Rumpf nicht so gedrungen. Für die Form des Rumpfes fertigte ich aus 4 Längsschnitten Schablonen, die im Querschnitt ca. 1,5cm übereinander liegen. Ich wollte hiermit eine Deckhöhe von ca. 5cm erzielen.
Das fertige Schiff ist ohne den Bugmast 80cm lang und an der breitesten Stelle 16cm breit.
Danach wird die Schablone 2 auf der Unterseite angepasst und angezeichnet. Nun schneidet man vorsichtig mit einem Cutter von der Unterseite zur Oberseite die Form aus. Man braucht nicht so akkurat zu arbeiten, weil die endgültige Form mit dem Schmirgelpapier erarbeitet wird. Leichter wäre es, wenn man gleichstarke Styrodurplatten verwenden würde. So würde der Zwischenschritt 2. in der nächsten Schematatzeichnung entfallen. Ich hatte mich aber für die schwierigere Variante entschieden, damit mein Rumpf auf eine Höhe von 5cm kam.
Achterdeck und Vorschiff
Nun könnte man noch das Achterdeck und das Vorschiff aus Styrodur fertigen (Ich habe es nicht gemacht, sondern diese aus Balsaholz gefertigt).
Nachdem nun die Form anhand der Längsschnitte grob ausgeschnitten wurde wird sie nun zusammengeklebt.
Wenn der Kleber getrocknet ist (mein Kleber brauchte dazu ca. 12-24 Std.) kann man den Rumpf nun richtig in Form schmirgeln.
Die Beplankung
Der nächste Schritt ist die Beplankung des Rumpfes. Ich entschied mich dazu, die Planken überlappend anzubringen, um den im Film (Standbild) zu sehenden Effekt der gebogenen Planken zu erzielen. Nach diversen Versuchen mit Pappe und dickeren Paperstreifen entschied ich mich doch dafür die Beplankung aus Balsaholz zu fertigen. Hierzu fertigte ich viele, viele Streifen 15mm x 100mm aus 0,8mm oder 1,0mm starkem Balsaholz (Es müsste normalerweise auch mit langen Streifen gehen 1000mm).
Das Achterdeck
Wie auf den Bildern zu sehen habe ich ein Frontbrett und um die Seiten und das Oberdeck zu stützen ein Querbrett eingezogen. Als Fenster benutzte ich ein Plastikfenster, welches aus einem Modellbauzubehör für HO Modelleisenbahnhäuser stammt.
Nun wurden noch die Seitenwände des Rumpfes angepasst und das Achterdeck bekam einen Boden, der leider auf diesen Bildern nicht zusehen ist, weil meine Digikam gerade mit meiner Frau unterwegs war. Die Bilder werden aber im Part 2 zu finden sein!
In der Front wurden noch eine Tür und zwei Fenster integriert.
Fazit
Wie man hier sehr schön sehen kann hat mich die Beplankung der Hecks einiges an Nerven gekostet. Der nächste Rumpf wird mit einem weniger abgerundeten Heck gefertigt, Auch werde ich das Vorschiff und Achterdeck dann aus Styrodur fertigen.
Ich habe bei einigen Sachen ein breiteres Grundwissen vorausgesetzt. Falls es doch zu schwer verständlich sein sollte, so möchte ich darum bitten im Artikel-Feedback mich danach zu fragen.
Im Part 2 werde ich wohl über die Masten und Takelung berichten.
Euer ekimdj




















