Ein Tag ? nicht wie jeder andere

GW-Mitarbeiter zeigen der HdR-Community "War of the Ring" vor der offiziellen Vorstellung

Ein Bericht von der Sneak-Preview-Vorstellung des Ringkrieg-Regelwerks für die HdR-Community von Dahark

Schon Mitte Januar flatterte dem Team von HdR-Tabletop eine Einladung seitens Games Workshop ins Haus, am 20. Februar an einer Exklusivvorstellung des neuen ?Der Ringkrieg?-Regelwerks teilzunehmen. Natürlich waren wir von Anfang an Feuer und Flamme für diese Veranstaltung, so das wir schnell ein entsprechendes Team (Tankred, Simmerhammer, Dahark, Glorfunzel, Avalon und Azgul) auf die Beine stellen konnten. Schließlich war der große Tag gekommen. Und ohne Tankreds bisherige Ausführungen zu wiederholen, bleibt mir nur noch zu sagen: Es hat sich wirklich gelohnt!

Nach einer kurzen Kennlernrunde, einer Führung durch die Büroräume der deutschen Zentrale und einer Powerpoint-Präsentation zum neuen Spielsystem (mit einigen passenden Filmeinlagen aus der Kinotrilogie), durften wir im Anschluss die neuen Modelle aus nächster Nähe betrachten, im deutschen Regelbuch blättern und sogar ?Der Ringkrieg? selbst spielen! Bei einem kleinen Mittagessen ? wir wurden auf eine Pizza eingeladen ? konnte wir uns neben dem Spiel in entspannter Atmosphäre mit dem Präsentationsteam austauschen. Die lockere Stimmung und die bereitschaften von Seiten des Marketing- und Verkaufteams sich auch kritischen Fragen zu stellen, ist mir überaus positiv aufgefallen.

Ein kleiner Einschub

Böse Zungen behaupten ja immer wieder gerne, dass sich Games Workshop zu wenig um die Fan-Communities ihrer Spielsystem bemüht. Jenen sei gesagt: Der Ton macht die Musik. Seit Jahren pflegen wir einen gewissen regelmäßigen Kontakt zu Games Workshop. Sei es durch einen eigenen Spieltisch auf dem Games Day, Präsentationen auf der Kauzenburg oder durch Kontakt zu einzelnen Mitarbeitern des deutschen Teams. Nicht immer fällt dieser Kontakt ganz so intensiv aus, wie man es sich als Fan vielleicht wünschen mag. Doch zahlen sich all die Jahre der Arbeit irgendwann aus. Es ist der gepflegte Umgang und der stetige Austausch, der sich insgesamt am Ende bezahlt macht. Eine Tatsache, die leider immer wieder gerne von ?Meinungsmachern? in verschiedenen Internetforen ignoriert wird. Von daher an dieser Stelle mein Aufruf: Habt Spaß an eurem Spiel, bleibt dabei und gebt nicht all zu viel, was den ganzen Tag über in Foren geschrieben wird. Am Ende ist alles halb so wild wie mancher vielleicht glauben mag.

Begeisterung ? oder: Wie sich ?Der Ringkrieg? so spielt

Eine sehr schöne stimmige Mordorarmee wurde uns zur Verfügung gestellt. Die Kompaniebasen wurden vom Besitzer selbst gebastelt und in Resin abgegossen.
Shagrats Turmwache als gelungenes Thema dieser Mordor-Uruk-hai-Truppe.
Man beachte die mordorbösen Heldentumsmarker im Vordergrund.
In diesem WotR-Szenario muss man 5 Siegmarker einsammeln und behalten.

Gespielt wurden 2000 Punkte Mordor gegen 2000 Punkte Gondor. Da es bei dem Spiel in erster Linie darum ging, die Regeln und einige Besonderheiten zu demonstrieren, wurde natürlich fast alles aufgetischt, was die Liga der Modelle mit hohen Punktezahlen so hergeben: Ein Mordor-Troll, Kankra, ein Ringgeist, Shagrat, Ork-Hauptleute, Speerschleudern und zahlreiche Orks aller Art standen einem Heer aus Dol Amroth, Minas Tirith und namenhaften Helden wie Imrahil, Gandalf dem Weißen und Faramir gegenüber. Die 2000 Punkte pro Seite waren schon eine ganze Menge. Typische Partien werden sich bei ?Der Ringkrieg? übrigens wohl zwischen 1000 und 1500 Punkten bei einer Tischgröße von 120 x 180 cm abbspielen, wobei die Spieldauer maximal acht Runden beträgt.

Durch das Forum, vor allem aber durch Tankreds ersten Artikel, sind ja bereits eine Informationen bekannt, wie sich ?Der Ringkrieg? so spielt. Eine Spielrunde teilt sich in die drei Phasen: Bewegung, Schuss und Nahkampf auf, wobei es innerhalb der Phasen noch einige Besonderheiten gibt (Marschieren, zusätzliche Angriffsbewegungen, der Einsatz von Magie, usw.).

Alle Spieler die mit dem bisherigen System vertraut sind, werden sich schnell zurechtfinden. Zusätzliche Erfahrungen mit Warhammer Fantasy oder sogar Warhammer 40K sind nützlich aber nicht notwenig, um das neue Spielsystem zu begreifen.

Die ständige Aussage von Seiten einiger Mitarbeiter ?man kann das neuen Spiel nicht mit dem alten vergleichen?, kann ich nur bedingt vertreten. Freunde des bisherigen Spielsystems werden natürlich den aktuellen Spielablauf und die aktuellen Profilwerte mit dem neuen Spiel vergleichen wollen. Das ist wohl ganz normal, denn immerhin möchte man ja auch wissen, wie gut oder schlecht eine bereits existierende Armee bei ?Der Ringkrieg? abschneidet und ob sich ein entsprechender Ausbau der Armee lohnt.

Doch wie spielt sich denn nun ?Der Ringkrieg? genau? Um es kurz zu machen: ?Der Ringkrieg ist eine schnelle und brutale Materialschlacht, die sehr nahe am eigenen Belohnungszentrum sitzt.? Wie ist das zu verstehen? Nun ja, wenn Kompanien blöckeweise unter dem Feuer einiger Speerschleudern dahingerafft werden, nachdem man teilweise über 30 Würfel geworfen hat, offenbart sich schon ein gewisses Gefühl der Befriedigung.

Es gibt viele Möglichkeiten, seiner Armee ein paar zusätzliche Würfel zu verpassen. Helden können aus Kompanien herausgelöst werden, um schnell dort auszuhelfen, wo sie benötigt werden (und kein 5 Punkte Kriegermodell ?bindet? mehr meinen 200 Punkte Aragorn ?). Zauberer können gleich mehrere Sprüche pro Runde ?raushauen? (dazu später mehr) und Kavallerie kann endlich mal seinen Bewegungsvorteil und seine ?Wucht des Aufpralls? so richtig schön ausspielen.

Um all dies zu erleben, müssen jedoch viele viele Würfel geworfen werden und ich meine wirklich viele! Auch greift das System bei all seiner Schnelligkeit doch wieder auf einige Tabellen zurück. Monster haben eine eigene Schadenstabelle, genauso wie fast jeder Zauberspruch. Willenskraft gibt es bei ?Der Ringkrieg? übrigens nicht mehr und Fluchtbewegungen. Die meisten dieser Tabellen machten aber auf mich einen recht eingängigen Eindruck.

Bedenken

So groß unsere Begeisterung während des Spiels auch war, so haben sich im Anschluss natürlich auch ein paar Bedenken in die ganze Angelegenheit eingeschlichen. Zum einen wäre die große Menge an Würfeln, die zum Teil geworfen werden muss. Auch stellt sich die Frage, wie relevant es wirklich noch ist, bei einem Angriff mit 17 Würfeln, nochmal einen W3 an zusätzlichen Attacken zu bekommen. Wer keinen Spaß an solchen Würfelmengen hat, wird bei ?Der Ringkrieg? wohl nicht glücklich werden.

Auf der anderen Seite: Wer nach dem aktuellen System in einer Runde weit über 20 einzelne Nahkämpfe auswürfelt hat und dann noch überprüfen muss, ob verwundet wurde, wirft im Schnitt wahrscheinlich die gleiche Menge an Würfeln.

Einher mit der reinen Menge an Würfeln stellte sich mir auch die Frage, ob bei ?Der Ringkrieg? der Bogen in Sachen Schnelligkeit und ?Kampfgewalt? nicht überspannt wurde. Denn wer kennt das nicht: Bei einem 500 bis 700 Punkte spielt ziehen sich manche Nahkämpfe über Runden hinweg, weil niemand es schafft den Gegner zu verwunden. Bei ?Der Ringkrieg? werden dagegen ganze Kompanien auf einem Schlag ausgelöscht. Das System ist wirklich ?tödlich? und auch der ein oder andere namenhafte Held (ich habe noch nie so schnell einen Ringgeist verloren) wird schneller ausgelöscht, als es einem vielleicht lieb ist. Doch auch hier ist anzumerken: Der Verlust eines wichtigen Helden scheint das Spiel nicht unbedingt sofort zum Kippen zu bringen. Es bleibt spannend.

Der nächste Punkt wäre die Bewegung bzw. Angriffsbewegung der der einzelnen Kompanien. Während sich z. B. bei Warhammer Fantasy oder Warhammer Ancient Battles Regimenter die Möglichkeit haben, sich auf den Aufprall ihrer Gegner vorzubereiten oder die Angreifer bei der Angriffsbewegung ins Leere laufen können, gibt es bei ?der Ringkrieg? quasi keine offensichtlichen Konsequenzen für derartige Manöver. Hier hat man wohl Zugunsten einer schnellen Spielbarkeit auf weitere defensive taktische Möglichkeiten verzichtet.

Ein weiterer Punkt an den sich vielleicht der ein oder andere ?Tolkien Getreue? Spieler stören mag, ist die neue Magie. Zwar haben die Regeldesigner durchaus versucht, die subtile Magie von Mittelerde einzufangen ? Zaubersprüche wie Stoß, Furcht oder Lähmung sind da gute Beispiele ? doch an einigen Stellen sind ihnen dabei wohl doch die Pferde durchgegangen. Es gibt  zum Beispiel Feuerbälle oder sogar Erdbebenzauber und Gandalf der Weiße kann sogar tote Krieger in den eigenen Reihen wiederbeleben. Es gibt verschiedene ?Schulen? der Magie. Mag sich dem ein oder anderen hier auch der Magen umdrehen, so dürfen wir nicht vergessen, dass Saruman in ?Die Rückkehr des Königs? Gandalf ja auch wenig mit Feuer ?gekitzelt? hat. Allen wird man es sowieso nie rechtmachen können.

Ein paar Antworten

Eine beeindruckende Morannonorkhorde, die von Gothmog persönlich geführt werden. Helden wie er können von Formation zu Formation springen, eben dorthin, wo sie gebraucht werden.
Die Wargreiter unterliegen im folgenden Angriff den Rittern von Dol Amroth und werden in einem Angriff vernichtet.
Die Formationen krachen zusammen.
Simmerhammer verfolgt einen Trupp Mordoruruk-hai, geführt von Shaggrat, mit seinen Gondorianern.

Um es auch an dieser Stelle nochmals zu betonen: ?Der Ringkrieg? wird das das aktuelle Regelwerk nicht ersetzen. Es wird weiterhin Erweiterungsbücher und Modelle für das bisherige Regelwerk geben und auch die Lücken aus ?Legionen von Mittelerde? sollen angeblich noch allesamt gefüllt werden. Ich persönlich glaube, dass es noch zu früh ist, um wirklich über das Schicksal des einen oder anderen Spielsystems zu urteilen. Am Ende werden die Spieler darüber entscheiden, welches System (oder natürlich auch beide) eine Zukunft haben wird.

Einige Forenköpfe haben vor einiger Zeit auch die Frage nach dem Maßstab der Miniaturen wieder auf den Tisch gebracht. Das angeblich der aktuelle ?realistische? Maßstab von HdR zugunsten eines etwas größeren ?Warhammer Maßstabes? (ja, das böse W ? Wort) irgendwann fällt. Die Anwort hierauf: ?Glaubt ihr wirklich, wir machen plötzlich alle Teile 3 mm größer, wo wir doch schon eine so umfangreiche Auswahl an Miniaturen in einem kleineren Maßstab haben??. Korrekt. Alle Zweifler sollten sich das Beispiel einfach mal selbst durch den Kopf gehen lassen und dann die Angelegenheit schnell wieder vergessen.

Wer den Markt verfolgt weiß, dass aktuell einige Modelle nur noch schwer zu bekommen sind (z. B. Hobbits oder Krieger von Arnor). Wer nun glaubt, dass Games Workshop dem Herr der Ringe Spiel so langsam den Saft abdreht, irrt sich. Manchmal sind es auch einfach nur Kapazitätsentscheidungen oder rein betriebswirtschaftliche Gesichtspunkte, die solche Modelle für eine Weile vom Markt verschwinden lassen. Games Workshop ist sich bewusst, dass ihr Sortiment an Zinnblistern in den letzten Jahren ein wenig zu umfangreich geworden ist vor allem beim HdR. Dementsprechend versucht man nun, wieder ein wenig Ordnung in das Sortiment zu bringen. Eine sinnvolle Entscheidung, die ich durchaus begrüßen kann.

Fazit

Mit ?Der Ringkrieg? bietet Games Workshop genau das, wonach viele Spieler oder Fans der Miniaturen (die sich aber für das bisherige Regelwerk nicht erwärmen konnten) schon seit langem gerufen haben. Ein Regelwerk zum Spielen von wirklich großen und epischen Schlachten. Selbstverständlich ?leidet? bei so einem Größenfaktor unterm Strich die Wertigkeit des ein oder anderen geliebten Einzelmodells. Eine Kleinigkeit, die sich wohl einfach in den Köpfen der Fans erst festsetzen muss. Insgesamt aber bin ich davon überzeugt, dass langfristig das neue Regelsystem dem Spiel genau den Auftrieb geben wird, der schon seit langem von Nöten war. Ich freue mich auf jeden Fall auf den April und vielleicht sogar auf neuen Zuwachs für die ganze Hobby-Community.

Tankreds Eindrücke

Rechts tauch in einem Geländestück eine Kundschaftereinheit Gondors auf und nimmt die vordersten Reihen der Orks unter Beschuss.
Gandalf zaubert und lähmt so eine ganze Formation der Orks.
Mit zwei Batterien Speerschleudern nahmen die Orks die Gondorianer unter Beschuss. Die Belagerungswaffen sind extrem effektiv und löschten z.b. eine Einheit Kavallerie aus. Da die Position einer solchen Einheit nicht verändert werden kann, muss man sich gut überlegen, wo man sie aufstellt.
Auf dem Tisch stehen rund 4000 Punkte Ringkrieg-Armeen

Nach Daharks ausführlicher Schilderung bleiben mir nur ein paar weitere Aspekte, die mir aufgefallen sind. Zu allererst möchte ich mich sehr herzlich beim Games Workshop Team bedanken. Zum Teil waren sieben Mitarbeiter dabei und wollten uns mit ihrer Begeisterung anstecken. Zu sehen, dass alte 40K- und WHFB-Hasen begeistert HdR-Miniaturen anmalen und spielen wollen, war wirklich ein Novum. 

Die Präsentatoren der Regeln waren extrem gut vorbereitet: Die meisten hatten das Spiel ca. 10 mal gespielt und alle konnten mit einer ausgezeichneten Regelsicherheit aufwarten. Zum Teil ging es sogar für uns etwas sehr ins Detail, aber wirklich auffällig war, dass alle Feuer und Flamme für das System waren und nicht wie gebriefte Produktpräsentatoren wirkten, sondern wie enthusiastische Hobbyfreunde.

Die Präsentation der neuen Miniaturen begeisterte mich sehr. Für jeden Sammler wird es neue Modelle geben, die wirklich liebevoll gestaltet wurden uns sehr einfallsreich erdacht wurden.

Die Aufstellung der Modelle ließ mein Herz gleich höher schlagen, es sieht einfach extrem gut aus und die 8 Modelle großen Bases sind eifach eine extrem gute Designentscheidung.

Ich für meinen Teil musste feststellen, dass das Spiel extrem schnell ist. Wir haben kaum eine Runde gespielt bis die ersten Formationen ausgelöscht wurden. Das begrüße ich ja durchaus, da ich kaum noch Lust habe 40 min auf interessante Konstellationen auf dem Spieltisch zu warten. Mir scheint, dass ein Formationstausch leicht ist, also einen Trupp ein den Gegner rauschen zu lassen und zu vernichten. Allerdings ist dann zu erwarten, dass der Gegner diese Formation dann wieder vernichtet. Das schwierige am Spiel scheint es zu sein, relativ schadlos aus einem Nahkampf hervor zu gehen. Dazu muss man geschickt agieren und das Stellungsspiel beherrschen.

Die Formationen sind einfach zu handhaben, da die Bewegungsreichweite das Limit ist. Will man also die Formation verbreitern, muss mal lediglich die Bewegungslimits beachten. Eine beliebige Verbereiterung ist also nicht möglich.

Dass Formationen mittels eines Moralwurfes marschieren können, hat sich als wirklich klasse erwiesen. Eine von mir geführte Kavallerieeinheit hat sich in rund vier Zügen über 180 cm über die Platte bewegt. Das nenne ich ein dynamisches Spiel. Die Kavallerie machte wirklich Spaß, allerdings hatte ich auch einen Eliteverband mit Hauptmann und Standarte. 

Interessant finde ich persönlich, dass Angriffsbewegung von der normalen Bewegung getrennt wurden. Dazwischen findet der Beschuss statt, das finde ich eine gute Lösung um zu ermöglichen, dass Angriffe durch Beschuss vermindert werden können.

Sehr begeistert war ich auch von Kundschafterverbänden. Diese und auch Monster wie Kankra können in Geländestücken auftauchen. So werden Verbände gehandhabt, die den Gegner umgehen und Hinterhalte legen. Vermeintlich sichere und defensive Aufstellungen werden so wirklich schwierig.

Mein persönliches Fazit: Das Regelbuch macht einen exzellenten Eindruck, die neuen Modelle sind wunderbar und die Regeln vielversprechend. Mir hat der Tag sehr gut gefallen und ich habe sehr große Lust sobald wie möglich eine oder zwei meiner Armeen in Ringkrieggröße auszubauen.

Ganz GW-typisch wird ein ganzer Haufen Würfel benötigt. Hier kann man sehen wie GT-Gewinner Avalon würfeln kann. Man beachte die 6er.

Simmerhammers Eindrücke

Ich war ja sehr skeptisch vor diesem Freitag und konnte mir die Sache nicht so richtig vorstellen. Ist das etwas für mich oder nur ein Marketingzug um die Kiddies zum Kaufen von noch mehr Boxen zu bewegen?

Wir alle erinnern uns da ja an die ersten Szenarios in den HdR-Erweiterungen mit 14 RvDA oder 16 WdV. Das Demospiel hat mir aber so irre viel Spaß gemacht, dass ich sicher einer der ersten Käufer des Regelbuches seine werde.
Ritter von DA, die eine Kompanie Orks niederreiten und danach noch in eine Reihe Bogies dahinter donnern...

Sehr, sehr effektive Belagerungswaffen und sehr viele Möglichkeiten seine Truppen in verschiedenen Geschwindigkeiten über die Spielfläche zu manövrieren.

Jetzt habe ich wohl auch erstmals die Möglichkeit meine Mûmaks in großer Zahl gegen die Mauern von MT zu werfen.

Azguls Eindrücke

Auch ich bin schwer angetan vom neuen System. Schnell spielbar, einfach zu erlernende Grundregeln und tolle Miniaturen kommen auf uns zu.
Die Miniaturen, die wir bewundern durfeten, vor allem die neuen Kommandoeinheiten, sind wirklich großartig geworden und meine Rohan-Armee wird auf jedenfall Verstärkung bekommen.
Auch die neue Spezialeinheit für Rohan hat es mir sehr angetan, wunderbare Modelle und interessante Regeln.
Vor allem die Schaffung einer Angriffsphase und die Möglichkeit, Truppen maschieren zu lassen führt zu einer deutlich verbesserten Dynamik des Spiels.
Alles in allem freue ich mich auf den Ringkrieg und warte gespannt auf die erste "richtige" Schlacht.

Avalons Eindrücke

Als ich ankam war die Führung durch's Studio schon beendet...damned

Es ist ein schnelles, materialverschlingendes Spiel und nachdem ich gestern nochmal die Gelegenheit hatte, die Regeln etwas zu testen bin ich der Überzeugung, dass sich das Spiel durchsetzen wird. Neben dem altbekannten System!

Das Regelbuch ist das schönste, was GW bisher rausgebracht hat und da alle Werte bereits drin stehen, lohnt sich der Kauf auch.

Alle, die bisher HdR spielen, werden sich schnell an die Regeln gewöhnen (was jedoch nicht die komplexe Bewegungsart betrifft). Ich denke mal hier werden die meisten Diskussionen entstehen.

Die Reihenfolge der Spielzüge ermöglicht viele taktische Finessen.
Wenn man z.B. den Gegner erst durch Beschuss ausdünnt und dann angreift oder ganze Formationen lähmt um diese dann zu zerschlagen.

Die Zauber sind teilweise eher WH-mäßig aber im großen und ganzen schon sinnig. Die Monster sind brutal, können aber auch sehr schnell sterben.

Belagerungswaffen werden wieder verstärkt Einzug in die Armeen halten, da sie sehr effizient sein können.

Ich denke, dass es wieder Massen-Armeen geben wird. Schon allein um den Vorteil der Würfel auszureizen. Wer mehr als 2 Armeen sein eigen nennen wird, hat zu viel Freizeit!

Es war ein super Nachmittag und ich danke der GW-Crew für diese Einladung.
Die kindliche Vorfreude hat mich gepackt und nun versuche ich mir einige Kommando-Einheiten zu basteln.

Weitere persöliche Eindrücke folgen...

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