Aller Anfang ist schwer

Von Franz

Jeder von uns hat einmal angefangen. Und dieser Artikel ist für die Leute, die jetzt anfangen - oder kurz davor sind, und noch Bedenken haben. Ich kann euch einen guten Tipp geben: Fangt an, es lohnt sich.

Was benötigt man am Anfang

Am Anfang muss man erst mal schauen, was man machen will. Will man nur die Miniaturen anmalen, ist das Regelbuch nicht wichtig, will man spielen, ist es aber Pflicht. Es gibt verschiedene Arten von Regel­büchern. Da ist einmal das wichtigste von allen, quasi der Eine Ring unter den Regel­bü­chern: Das Hardcover-Regel­buch. In diesem sind alle Regeln fürs Spielen und ein Großteil der Profile enthalten. Dann gibt es noch die Zusatzbücher, die Erweiterungen. Die Erwei­te­rung­en befassen sich meistens mit einem Thema. So ist im Erweiterungsbuch "Der Sturz des Nekromanten" der Angriff auf Dol Guldur das Haupt­the­ma. In diesen Erweiterungs­büchern findet ihr neue Profile, Basteltipps, Bemalanleitungen und Szenarien. Das perfekte für Spieler. Dann gibt es noch das Buch "Legionen von Mittel­erde". Dieses ist ein Leitfaden der verschiedenen Armeen. Dort sind unter anderem Bündnis­möglichkeiten sowie Punktwer­te beinhalten.

Will man aber nur die Mi­niaturen sammeln und bemalen, so braucht man das alles nicht. Dann sind erst einmal Farben, Pinsel und Miniaturen wichtig. Und beim Bemalen ist eines wichtig: Geduld. Es ist noch kein Meister vom Himmel ge­fallen. Wenn ihr eure Minia­turen bemalt, bemalt langsam und sauber. Keine Hektik walten lassen. Und wenn ihr mal keine Lust mehr habt, legt die Miniatur zur Seite. Nichts ist schlimmer als unter Zwang zu malen.

Aller Anfang ist schwer

Fangt am Anfang nicht gerade mit den schwersten Techniken an. NMM (Non-Metallic-Metall, Metall durch nicht metallische Farben dar­stellen) ist keine geeignete Technik für die ersten Figuren. Beschränkt euch aufs erste Mal darauf, die einzelnen Partien sauber zu bemalen. Und verdünnt eure Farben leicht mit Wasser. Ist die Farbe zu dick­flüssig, verdeckt sie die Details der Miniaturen und ist außer­dem schwieriger zu verstrei­chen. Aber nicht zu stark ver­dünnen, denn dann läuft die Farbe vielleicht an Stellen, wo ihr sie nicht haben wollt. Probiert einfach ein wenig. Der nächste Schritt beim Malen wäre dann das sogenannte Black Lining, also einzelne Partien durch einen dünnen dunklen Strich abzutrennen. Es heißt zwar Black Lining, doch ist pures Schwarz nicht immer die beste Lösung. Ein Gemisch aus Schwarz und einem sehr dunklen Braun ist manchmal besser.

Ihr habt jetzt vielleicht gemerkt, dass ich mich bisher mehr aufs Bemalen beschränkt habe. Das liegt aber vielleicht daran, dass ich selbst eher Sammler und Maler als Spieler bin.

Fazit

Also, nicht verzagen. Gut Ding will lang Weile haben. Und wenn das Ergebniss mal nicht das ist, was ihr wollt: Nicht gleich aufgeben. Übung macht den Meister.

 

Das Ziel eines jeden Malers - doch der Weg dahin ist noch lang...

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