Spinnenkönigin von Tankred
Der Sturz des Nekromanten hat mir insbesondere vom bösen Modellangebot her schon immer sehr gefallen. Ursprünglich kaufte ich die Spinne als Bündnisoption für meine Ostlinge. Das war zu einer Zeit, als in Ulm Bündnisse mit Spinnenköniginnen noch sanktioniert wurden, daher verschwand das Modell in der Schublade.
Dahark, dem ich für einen Gefallen seinerseits die Bemalung einer Spinnenkönigin versprochen hatte, erinnerte mich allerdings regelmäßig an mein Vorhaben. So kam es, dass ich sozusagen außerhalb der Reihe die Spinnen bemalte.
Ich fand das Modell schon immer ziemlich schwierig, da ich einfach keine Alternative zur schwarzen Haut sah. Allerdings finde ich das Modell in nur Schwarz etwas langweilig. Daher bemühte ich mich schon bei der Basegestaltung in die Höhe zu gehen und die Spinne über das Gelände wandern zu lassen. Weiterhin habe ich die Beine der Spinnenkönigin mit einem Seitenschneider voneinander getrennt, da die Vorderbeine vermutlich aus produktionsbedingten Gründen zusammen modelliert sind. Trennt man diese, sieht das Modell gleich lebendiger aus.
Die Spinnen bemalte ich zunächst Schwarz und Grau und brachte dann mit brauner, roter und blauer Ink etwas Farbe in die Düsterwaldbrut. Das fällt nur auf, wenn man genau hinschaut, gibt dem Schwarz aber Tiefe und dem Modell ein paar malerische Akzente.
Die Steine und die Bäume auf der Base sind wieder einmal der Natur entnommen, beim Holz versuchte ich dieses mal ein silbergrau verwittertes Aussehen zu erreichen.
Spinnenopfer
Als das Modell schon fast fertig war, fielen mir Ebobs Skelette ein und ich bemalte gleich zwei von ihnen um sie dann mit Sekundenkleber und Nähgarn in Spinnenopfer zu verwandeln. Den klebrigen Zusatz erreichte ich mit Noch Wassereffekten, die ich mit Wasser verdünnt auftrug. Das Ergebnis stellte mich sehr zufrieden.
Ich musste mich also ein paar Tricks aus der Kiste bedienen, um auch diesem Modell ein paar besondere Details mitzugeben. Jetzt muss ich mich nur noch von einem Modell samt Schwärmen trennen...









