Diesmal stelle ich Euch den zweiten Teil meines Kölns Klamm Geländeprojektes vor: Die Hügelgräber.

Die Idee dazu kam mir natürlich beim studieren des "Die Gefährten"-Szenariobuches. Allerdings gefielen mir die dort vorgestellten Hügelgräber überhaupt nicht. Beim Lesen des Herr der Ringes habe ich mir immer eine weite grüne Graslandschaft vorgestellt in der diese Hügelgräber und einzelne Steine herausragen.

Dieses Bild vor Augen habe ich dann auch meine Hügelgräber geplant. Wie beim Hochsitz vom Amon Hen bin ich noch unschlüssig, was ich zur zusätzlichen Verzierung auf den Hügelgräbern anbringen kann. Ich habe mir gedacht, dass ich Kleine Stellen mit Blumen verzieren kann. Ich besitze so eine Art Flies mit dem man solche Wiesenblumen gut darstellen kann: Allerdings habe ich es noch nie benutzt. Büsche sind sicher möglich, wenn ich auch denke, dass dort nicht viel wächst. Ardapedia war da sehr ähnlich in der Beschreibung. Bäume gehören dort irgendwie gar nicht hin. Vielleicht habt Ihr ja Ideen. Bitte schreibt mir Eure Kommentare und Anregungen in diesem Thread.

Felsen

Den Anfang machen die beiden Felsen. Der hohe Stein soll für mich den Stein darstellen an dem die Hobbits auf ihrer Reise eingeschlafen sind und den Tag vertrödelt haben.

Wichtig war mir bei der Gestaltung, dass man die Spielfiguren leicht auf die kleinen Hügel stellen kann. Deswegen sind steigen die Erhebungen auch relativ sanft an.

Das gleiche Prinzip habe ich natürlich auch bei meinen Hügelgräbern benutzt. Nichts ist nerviger, als wenn man ständig bei den Figuren rumfummeln muss, bis sie alle wieder stehen. ;)

 

Hügelgrab 1

Für mich ist ein Hügelgrab eine Art Grabkammer, die aus großen Steinen gebaut wurde. Zur Abdeckung wurden diese dann mit Erde bedeckt. Da die Gräber bereits über tausend Jahre alt sind, wollte ich sie so darstellen, als hätten Wind und Wetter bereits an ihnen genagt. Bei diesem Grab sind bereits einige Steine an der Seite sichtbar und der große Verschlussstein wurde vom Frost gesprengt.

Hügelgrab 2

Diesem Hügelgrab ist ein ähnliches Schicksal wie dem ersten Grab passiert. Allerdings macht der Verschlussstein seinem Namen alle Ehre.

Zum Größenvergleich ein paar Hobbits.

Hügelgrab 3

Bei diesem Hügelgrab hat die Errosion schon stärker zugeschlagen. Wer weiss, vielleicht liegt es in 500 Jahren komplett frei?

Hügelgrab 4

Das letzte Hügelgrab hat es etwas schlimmer erwischt. Hier ist der große Deckenstein eingestürzt und die Kammer ist mittlerweile von der Natur erobert worden.

Ich wollte mit meinen vier Hügelgräbern recht unterschiedliche Grabmäler erschaffen. Ich denke, das ist mir ganz gut gelungen.

Wenn Ihr jetzt noch ein paar Tipps zur Verbesserung habt, wäre ich Euch sehr dankbar.

Updates stelle ich dann hier hinein.

Der Bau

Der Bau war recht simpel. Ich habe einige große und kleine Kiesel in einen Hügel aus Selitron gebettet. Die Übergänge der 5mm Platten habe ich wieder mit Efaplast verschmiert. Leider wusste ich damals noch nicht, dass Efaplast so stark schrumpft. Die Ränder wurden dabei sehr hochgezogen und die Geländeteile waren nicht bespielbar. Gestern habe ich die Hügelgräber auf ein neues Base aus Hartfaser geklebt und die Ränder mit Efaplast verschmiert. Damit die Ränder diesmal nicht wieder hochgebogen werden, habe ich sie mit Gewichten beschwert.

Unten seht ihr was man dazu zum Beispiel benutzen kann. ;)

Ich hoffe der Artikel hat Euch Spaß gemacht. Demnächst werde ich sicher Azgul und Asuryan davon überzeugen, mit mir die Gefährten-Kampagne zu spielen. Dann gibt es sicherlich ein paar Bilder von der Spielplatte.

Viele Grüße

Glorfunzel

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