Die Inspiration
Dieser Felsenbauartikel über die Ogerkönigreiche in der Warhammer Welt inspirierte mich zum Bau von Felsen. Allzuoft hatte ich das Gefühl, das Spiele mit ein paar Felsen spannender sein könnten.
Pratkischerweise wartete noch das grandiose Geländestück von Thomarillion "Der gefallene König" auf eine Umsetzung in einem Geländeteil.
Ich hatte allerdings schon schlechte Erfahrungen mit fest in die Platte integrierten Felsen gemacht. Daher wollte ich ca. 6 Geländestücke basteln. Diese Menge war das, was ich beim Grand Tournament in Nottingham als übliche Menge für 500 Punktespiele kennengelernt habe.
Die Grundkonstruktion
Als Grundlage schnitt ich mir aus einem Rückteil eines Bilderrahmens (die Dinger ohne Rahmen) nierenförmige Stücke. Die Felsen sponsorte mir freundlicherweise die Frankfurter Verkehrsgesellschaft VGF. Ich musste mir die handlichen Granitbrocken nur aus einem Gleisbett der Straßenbahn aussuchen. Danke dafür, kommt auch nicht wieder vor.
Um den höllenschweren Stein auszugleichen, habe ich Efaplast-LIght als Modelliermasse verwendet. Diese Masse ist zwar recht teuer, eignet sich aber hervorragen zum modellieren und selbst zum abformen von Schilden etc. Erstaunliches Zeug!
Farben
Die Konstruktion der Felsen ist im großen und ganzen wie im englischen Artikel beschrieben vorangegangen. Einfach mit viel Leim und Modelliermasse und Steinen rummatschen, bis es gut aussieht.
Nachdem alles getrocknet war, habe ich alles mit Leim bestrichen und mit Vogelsand aus dem Baumarkt bestreut.
Nach der Grundierung, die ich ganz nach dem Artikel dieses mal weiß machte, versuchte ich mich mit den Erdpigmenten von Woodland Scenics. Diese Farben sind im Grunde so teuer wie GW Farben, funktionieren aber gänzlich anders. Es ist in etwas so wie mit Inks zu malen.
Es dauerte sehr lange, bis ich mit den Ergebnissen zufrieden war. Allerdings fand ich das Ergebnis fast schon zu realistisch. Man kann kaum unterscheiden, ob es Natursteine sind oder nicht.
Allerdings halte ich es für durchaus realistisch, dass man ein sehr änliches Ergebnis mit Inken und Trockenbürsten erzielen kann.
Die Streumaterialien
Beim Begrünen der Felsen konnte ich auf eine Materialrecherche von Marla zurückgreifen. Auf der Suche nach dem idealen Streumaterial stießen wir mal wieder auf eines der teuersten Materialien von Faller, Geländegras, sehr fein.
Besonders schön fand ich, dass man mit dieser Streu eine moosige und karge Begrünung darstellen kann. Es ließ sich auch mit meinem Lieblingsgrasstreu von Busch, Wildgrasflocken, kombinieren.
Das Ergebnis spricht, glaube ich, für sich.
Die Bäume
Fazit
Die Bauweise dieser Felsen ist alles andere als sparsam und unaufwändig zu bezeichnen. Das Projekt lief über mehr als ein halbes Jahr und kam erst dann weiter, wenn ich ein geeignetes Material fand.
Allerdings sind die Felsenhügel durch die Grasstreu und die Pigmente schöner geworden, als ich gehofft hatte. Ich denke, dass sie mich noch eine Weile durch meine Tabletopspiele begleiten werden.













