Der heutige Teil befasst sich mit einem Felsenteil, in den die Mauer hereinläuft. Das Teil soll an der Spielfeldkante positioniert werden, so dass eine Seite glatt bleiben kann. Aus den Felsen soll noch ein kleiner Turm herausragen. Leider sind die Bilder vom Bau der Felsen nichts geworden, aber ich denke es geht auch so.

Die Felsen

Die Felsen bestehen aus übereinander geklebten, unregelmäßig geschnittenen und gebrochenen Styrodurstücken. Gerade das Brechen verleiht dem Styrodur eine rauhe felsige Oberfläche.

Die Mauer

An die Felsen habe ich ein Stück Standardmauer geklebt. Wo die Mauer in den Felsen läuft, habe ich erstmal eine glatte Fläche gelassen, da dort noch ein Tür angebracht werden soll.

Die Zinnen

Wie bei den anderen Teilen der Festung habe ich an die Mauer und an die Turmstummel in den Felsen Zinnen geklebt.

Die Türform

Dieses Teil der Festung soll - wie bereits oben erwähnt - eine Tür enthalten. Diese soll - damit es einheitlich wirkt - wie das Tor aussehen. Da ich mir aber denke, dass die Festung noch mehrere Türen gebrauchen könnte, werde ich eine Form bauen, um anschließend mehrere Türen gießen zu können. Aus einen Stück Pappe schneide ich die Türform. Man sollte immer eine Figur dabei haben, um die Größe jederzeit überprüfen zu können.

Das Holz

Anschließend habe ich die Pappe mit dünnen Holzstreifen beklebt.

Das Auge

Auf der Tür soll auch das Auge prangen. Dieses könnte man natürlich aus Green Stuff modellieren, ich habe mich aber in diesem Fall für einfache Pappe entschieden. Das Auge soll relativ flach sein. Ich habe das Auge also in Größe der Tür aufgezeichnet.

Das ausgeschnittene Auge

Mit einem scharfen Skalpell (oder Bastelmesser) habe ich das Auge ausgeschnitten und dann auf die Tür geklebt.

Die Versiegelung

Damit die Pappe nachher nicht an der Form kleben bleibt, habe ich sie mit Kleber versiegelt.

Der Rahmen

Wie beim großen Tor habe ich um die eigentliche Tür einen Rahmen aus dünnen Styrodur gebaut.

Das Latex

Für so kleine Teile benutze ich für die Form flüssiges Latex. Das gibt's im Bastelladen, ist zwar relativ teuer (ca. 15 Euro pro 0,5 Liter), hält dafür aber für -zig Formen. Mein Modell der Tür habe ich auf eine Platikfolie geklebt. Dabei ist darauf zu achten, dass das ganze Modell aufgeklebt wird, damit kein Latex zwischen Modell und Folie läuft.

Das Einschmieren

Der flüssige Latex wird gut geschüttelt und dann auf das Modell geträufelt.

Das Verteilen

Das Latex wird nun mit dem Finger über dem Modell verteilt. Früher habe ich dazu einen Pinsel verwendet, aber mit den Fingern geht's einfacher. Das Latext lässt sich nachher ganz einfach von den Fingern abrubbeln.

Die erste Schicht

Wenn das Modell vollständig eingepinselt ist, sieht's so aus. Jetzt muss man allerdings mit dem Weiterarbeiten warten, bis das Latex trocken ist (ca. 12 Stunden). Im Anschluss werden noch mehrere Schichten (insgesamt ca. 4 Schichten) Latex auf dem Modell aufgetragen.

Die Form

Nach dem vollständigen Trocknen der Form, kann das Modell herausgenommen werden. Hier sieht man, dass die Versiegelung nicht vollständig war und noch Pappreste in der Form haften. Diese können mit Wasser aber herausgerieben werdne. Die Form kann nun mit den üblichen Gießmassen (z.B. Ceramofix, Keramin, Gips, Hartgips) befüllt werden.

Die Tür

Ich habe zum Gießen Dentalgips verwendet. Die unbemalte wird nun an die entsprechende Stelle der Festung geklebt.

Das Material

Und jetzt kommt noch das bisher verbrauchte Material (ohne Mengenangaben):

 

  • Styrodur,
  • alle möglichen Reste Kleber,
  • lösungsmittelfrei Pappe
  • dünne Holzstreifen
  • Latexmilch
  • glatte Plastikunterlage
  • Dentalgips

 

Und die Werkzeugliste (des von mir verwendeten Werkzeugs):

 

  • Bleistift
  • Schere
  • scharfes Messer
  • Stahllineal
  • Heissschneidegerät
  • Griffel
  • Gipsbecher

 

Ich hoffe, ich schaffe vor dem Usertreffen noch ein Folge der Festung.

 

Gruß und Nice Dice

 

Rusus

 

 

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