Was wäre das Auenland ohne seine Felder, Wiesen und überhaupt die ganze Landwirtschaft. Balrog89 hat in seinem Artikel ja schon ein paar Vorschläge für die Gartengestaltung gegeben. Im Weiteren folgen hier noch ein paar kleine modulare Geländeteile. Wie immer ist's bei mir keine Schritt-für-Schritt-Bauanleitung, sondern eher ein paar Bastelbilder. Wie man Erde oder Gras auf den Geländeteilen aufbringen, werde ich nicht gesondert beschreiben. Das ist ja schon oft beschrieben worden und eh bei allen Teilen recht ähnlich. Ich halte mich bei den Beschreibungen recht kurz, aber die Bilder erklären eh das meiste.
Der Brennholzstapel: Schritt 1
Für einen Brennholzstapel verwende ich "dicke" Äste (ca. 10-20mm Durchmesser), die in ca. 20-30mm lange Stücke gesägt wurden. Diese habe ich mit dem Stemmeisen gespalten. Darauf ist zu achten, dass man eine Unterlage verwendet. Der Küchentisch könnte sonst einige Kratzer und Kerben abbekommen. Vorsicht ist zudem angebracht, da ein Stemmeisen in der Regel ausordentlich scharf ist (oder zumindest sein sollte).
Der Bierwagen: Schritt 1
Die Turnierregeln in WD96 sehen als drittes Szenario "Einnehmen und Halten" vor. So ein Missionsziel benötigt natürlich ein entsprechendes Geländeteil. Für die Hobbits fiel mir da nichts passenders ein, als ein verlassener Bierwagen. Aus Holzstückchen habe ich den Wagenkasten gezimmmert. Für Achsen und Deichsel habe ich Zahnstocher und Schaschlickspießchen benutzt. Die Räder und Fässer sind Einzelteile aus meinem Programm (wie praktisch).
Der Bierwagen: Schritt 3
Die deutsche Übersetzung der Maßeangaben aus dem WD-Artikel scheint mir da nicht richtig (3 Zoll um die Tischmitte [also Radius] vs. die 3 Zoll in der Grafik [also Durchmesser]) zu sein. Ich habe die 3 Zoll jetzt mal als Radius (also 6 Zoll Durchmesser) intepretiert. Ein kreisrundes Base, passend gestaltet und den Bierwagen noch Dunkelbraun grundiert und mit helleren Brauntönen trocken gebürstet und fertig ist das passende Hobbit-Missionsziel.
Und jetzt kommt noch die Materialverbrauchsliste:
- Styrodur, 20mm stark, Kosten einer Platte ca. 2,50 Euro, Verbrauch ca. 1 %
- Kokosfußmatte, Kosten einer Matte ca. 5,00 Euro, Verbrauch ca. 10 %
- Kleber, lösungsmittelfrei, Kosten einer Flasche ca. 2,00 Euro, Verbrauch ca. 5 %
- ein paar Zahnstocher und Schaschlickspießchen, nicht der Rede wert
- Holzreste, nicht der Rede wert
- Äste, von draussen, im Frühjahr und Herbst werden Bäume und Sträucher geschnitten, da fällt immer was ab
- Sand, von draussen
- Schrankrückwände, vom Sperrmüll
- Topreiniger, Kosten eines 3er Paketes ca. 0,80 Euro, Verbrauch ca. 16,67 %
- Holzleim, Kosten einer 1-Liter-Flasche ca. 10,00 Euro, Verbrauch ca. 2 %
- Wasser, aus der Leitung, nicht der Rede wert
- Abtönfarbe: scharz, Kosten einer 500-ml-Flasche ca. 4,00 Euro, Verbrauch ca. 1 %
- Abtönfarbe: braun, Kosten einer 500-ml-Flasche ca. 4,00 Euro, Verbrauch ca. 1 %
- Dispersionsfarbe: weiss, Kosten eines 10-l-Eimers ca. 5,00 Euro, Verbrauch ca. 0,1%
- Elektrostatisches Gras, Kosten eines kleinen Beutels ca. 1,50 Euro, Verbrauch ca. 10 %
- 4 Karrenräder aus dem Rusus Einzel-Stein-Service, 0,80 Euro
- 3 Fässer aus dem Rusus Einzel-Stein-Service, 0,60 Euro
Gesamtkosten des effektiv verbrauchten Materials (für sieben Geländeteile): 2,43 Euro
Und die Werkzeugliste (des von mir verwendeten Werkzeugs):
- Teppichmesser
- Stemmeisen
- Skalpell
- Zirkel
- Schere
- scharfes Messer
- Stahllineal
- Dekupiersäge
- Griffel
- diverse Pinsel in verschiedenen Stärken (am besten für jede Verwendung einen eigenen
Ich hoffe, der Artikel war einigermaßen verständlich und wünsche Euch viel Erfolg beim Selberbauen.
Gruß und Nice Dice
Rusus





















