Mit der gerade veröffentlichten Auenlanderweiterung wird der eine oder andere Spieler und Sammler bestimmt auch ein paar Hobbits in seine Figurenreihen aufnehmen. Diese brauchen natürlich auch passende Behausungen. Außerdem macht das entprechende Themengelände eine Armee erst richtig rund.
Die Hobbithäuschen, oder Hobbithöhlen müsste man eigentlich sagen, bieten viel Platz für Spielereien und kleine Details. Endlich kommt auchmal so richtig Farbe ins Spiel. Ein tristes grau-braun ist nicht nach des Hobbits Sinn und so bilden grüne, blaue, gelbe oder rote Türen und Fenster keine Ausnahmen.
Wie so oft stellt der vorliegende Artikel eher einen Baubericht denn eine Schritt-für-Schritt-Anleitung dar. Bitte fragt nicht nach speziellen Maßen. Wenn ich sie nicht im Artikel angegeben habe, so weiss ich sie jetzt auch nicht mehr. Geht einfach nach Eurem Gefühl und stellt immer einen Hobbit in greifbare Nähe.


2. Die Wände
Bis auf die Winkelflächen (darauf werden später die Außenwände aufgeklebt) wird der Styrodurblock nun hügelig geschnitten. Die eigentlichen Hauswände habe ich aus 6mm-Selitron geschnitten und mit dem Griffel ein Mauermuster eingeritzt.

4. Die Grundstruktur
Die Selitronwände werden nun gegen die Winkelflächen geklebt. An deren Oberkante habe ich Pappdachschindeln angebracht. Mit dünnen Holzleistchen (z.B. Streichhölzer, Zahnstocher, Furnier) können Details wie Fensterläden, Fensterkreuz und Zaun hinzugefügt werden. Die Treppenstufen und die Trittplatten sind wiederrum aus Styrodur geschnitten.
11. Die Bemalung
Das ganze Modell wird nun schwarz (Felsen und Mauerwerk) bzw. braun (Erde und Holz) grundiert. Mauerwerk und Felsen werden grau trockengebürstet, Erde mit mittelbraun und beige. Die übrigen Teile, wie Fenster, Tür, Rahmen, Dachschindeln werden schön bunt angemalt, wobei auch hier gebürstet werden sollte, um die Dreidimensionalität hervorzuheben.
Materialverbrauchsliste
- Styrodur, 20mm stark, Kosten einer Platte ca. 2,50 Euro, Verbrauch ca. 10 %
- Styrodur, 50mm stark, Kosten einer Platte ca. 5,50 Euro, Verbrauch ca. 10 %
- Holzleim, lösungsmittelfrei, Kosten einer Flasche (1 Liter) ca. 10,00 Euro, Verbrauch ca. 1 %
- Pappe, Deckel von Haribo-Kartons von Aldi, umsonst
- Selitron, 6mm stark, Kosten eines Paketes ca. 17,00 Euro, Verbrauch ca. 0,5 %
- ein paar Holzreste, Streichhölzer, Zahnstocher, nicht der Rede wert
- Moltofill, Kosten eines 1-Kg-Paketes, ca. 3,00 Euro, Verbrauch ca. 5 %
- Sand, von draußen
- Holzleim, Kosten einer 1-Liter-Flasche ca. 15,00 Euro, Verbrauch ca. 5 %
- Wasser, aus der Leitung, nicht der Rede wert
- Abtönfarbe: scharz, Kosten einer 500-ml-Flasche ca. 4,00 Euro, Verbrauch ca. 2 %
- Abtönfarbe: braun, Kosten einer 500-ml-Flasche ca. 4,00 Euro, Verbrauch ca. 2 %
- Dispersionsfarbe: weiss, Kosten eines 10-l-Eimers ca. 5,00 Euro, Verbrauch ca. 1%
- Elektrostatisches Gras, Kosten eines kleinen Beutels ca. 1,50 Euro, Verbrauch ca. 20 %
- Gesamtkosten des effektiv verbrauchten Materials: ca. 1,57 Euro
Werkzeuge
- Pappe
- Bleistift
- Papier
- Geodreieck
- Schere
- scharfes Messer
- Stahllineal
- Heissschneider
- Griffel
- Stecknadeln
- Gipstöpfchen
- diverse Pinsel in verschiedenen Stärken (am besten für jede Verwendung einen eigenen
Fazit
Ich hoffe, das Tutorial war einigermaßen verständlich und wünsche Euch viel Erfolg beim Selberbauen Eures Auenlandes.
Gruß und Nice Dice
Rusus















