Teil 2: Der Treppenaufgang

Natürlich hat eine Burg viele Treppen un Zugänge. Ähnlich wie bei Mathias wollte ich eine etwas größere Fläche am Haus haben. Zum einem, weil es mir gefiel und zum anderen aus praktischen Gründen. Durch die große Fläche konnte die Treppe kompakter an die Mauer gebunden werden. Die Breite der Treppe wurde dem Base der Figuren angeglichen, do dass eine Figur bequem Platz hat. Schwierigkeit hierbei war allerdings der Übergang von der Treppe auf den Wehrgang. Der Platz war schlichtweg zu eng. Also baute ich einen kleinen Mauervorsprung um dies auszugleichen.

Der Grundaufbau

1,5 cm dicke Styroporplatten werden auf  4 Lagen zusammengeleimt. Da die Lauffläche später durch das Polystyrol 0,6 cm beträgt, müsst ihr ein wenig das Styropor schmirgeln um auf die passende Höhe von 7,5 cm zu kommen. Aber die Höhe des Wehrgangs  ist jedem selbst überlassen und ist auf Bedarf zurechtzuschneiden.

Für den Mauerabschnitt zum Tor wählte ich die Gesamtbreite von 4,2cm. Wobei 1,2cm für die Zinnen berechnet wurden und 0,6cm (entspricht der Dicke einer Polystyrolplatte) für den inneren Mauerteil.
Der Ausschnitt für die Treppe ist 3 cm breit. Denkt immer daran die Differenz der Polystyrolplatten einzuberechnen, wenn das Styropor zurechtgeschnitten wird.

Die Treppe

Bei der Treppe habe ich die Stufen im Bausteinprinzip zusammen gebaut. Soll heißen, dass die Stufen eine Größe von 1 cm, 3 cm und 0,6 cm haben. Um eine Treppe entstehen zu lassen, erweitert man die Lagen um jeweils 1 cm.

Beispiel:
Stufe 1 = T: 1 cm B: 3cm H: 0,6cm
Stufe 2 = T: 2 cm B: 3cm H: 0,6cm
usw,bis die gewünschte Höhe erreicht ist.
Im unteren Abschnitt beträgt die Breite der Stufe allerdings 2,4 cm, da die zusehenden Leimnähte durch eine Platte verdeckt wurden.

Die Mauer

Für die Mauer überlegte ich mir die Höhe von 9,8cm. Einige bevorzugen vielleicht mehr. Ich denke, das spielt auch nicht unbedingt eine gravierende Rolle, solange es nicht zu überdimensional wird.

Die Zinnen sollten ungefähr die Ähnlichkeit mit denen der Hornburg (oder Helmsklamm) haben. Nur eben nicht so wuchtig. Sie gliedern sich vom Aufbau her in 3 Schritten:

  1. Die Höhe: 2cm von Wehrgang ab gemessen, die Breite 3cm
  2. Der Abstand: 0,5cm, die Höhe des Abstands 1,5cm


  1. Der Aufsatz: Die Innenseite der Zinne bleibt auf der Höhe von 2cm. Der vordere Teil wird mit einem Schrägschnitt von 0,5cm nach unten zur Außenseite abgetrennt.


Die Mauerstruktur

Die Mauerstruktur war die nächste Aufgabe. Ich wusste nicht, welche ich wählen sollte. Ich denke, dass ich die richtige gewählt habe.Die Burg sollte etwas älteres darstellen mit gröberen Steine. Passend wäre eigentlich das Mauerwerk von Edoras gewesen. Allerdings sollte mein Bauwerk eine Festungsanlage darstellen und würde wohl eher Helmsklamm entsprechen. Ich nahm einen Mix aus beiden.Zur Erfahrung zählt es auch, dass nicht alle Linien gerade werden, wenn sie Freihand gezogen sind. Beim Abschnitt Treppenaufgang habe ich das lernen müssen. Um dies bei anderen Mauerelementen später zu vermeiden, markierte ich auf einer Seite der Mauer (horizontal) in verschiedenen Abständen mit dem Bleistift die Linien. Wer sich mit dem Geodreieck auskennt, sollte keine Probleme haben, gerade Linien horizontal von einem Ende zum Anderen ziehen. Dabei sollte man nicht zu fest aufdrücken. Danach zog ich Stein für Stein in verschiedenen Größen mit dem Bleistift mit einem stärkeren Druck in die Spalten.

 

Die Oberfläche der Mauer sollte noch ein wenig bearbeitet werden, da sie ansonsten zu glatt erscheinen würde. An der Stelle möchte ich Rusus Dank aussprechen, der mir den Tipp gab, eben diese Oberfläche mit einer Feile oder ähnlichem Gegenstand anzuritzen (kreuz und quer, mal länger mal kürzer gezogen). Ich selber habe den Steinen noch ein paar Risse verpasst und die Oberfläche mit Schmirgelpapier aufgerauht um das Glatte zu entfernen.

Viel Spaß beim Nachbauen, ich hoffe euch hat mein zweiter Artikel gefallen. Demnächst erfahrt ihr hier mehr von der Rohanburg

Euer Delariand

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