Nach der GW Vorlage bastelte ich dieses Rohangebäude mit Hilfe von Hirst Arts Formen. Lest hier von meinen Erfahrungen beim Bau.

Als ich die Bilder vom Rohangebäude auf der US-Seite von GW gesehen habe, musste ich mich gleich daran machen, ein Gebäude dieser Art für meine Rohanplatte zu machen.

Sogleich machte ich mich daran, die Pläne auszudrucken, auf Pappe zu kleben und auszuschneiden.

Die Materialbeschaffung machte mir bereits Spaß: Die tollen Pfosten am Eingang sind Ess-Stäbchen einer großen internationalen Fast-Food-Kette.

Das Dach ist aus Kunstfell, der Tipp Teddybärfell zu nehmen, war etwas naiv, da das Zeug ca. 50 Euro pro laufendem Meter kostet. Kunstfell hingegen gibt es für ca. 3 Euro in jedem Bastelladen.Sehr genial hingegen fand ich den Tipp von Marc Jones, die einzelnen Pappwände in den Ecken mit Klebeband zusammenzukleben. Damit konnte man das ganze Haus auf den Tisch legen und mit Brettern bekleben.

Da man das Haus danach direkt aufstellen konnte, konnte ich die 4 Eckpfosten einfach einkleben, da die Konstruktion ja bereits Halt hatte.

Die Grundfläche und die Bretter habe ich aus HirstArts Gießformen erstellt (Wooden Plank Mold und Fieldstone Mold). Genausogut kann man Balsaholz und Styrodur dafür verwenden.

Die kleinen Fässer habe ich aus ganz profaner Modelliermasse aus dem Bastelladen erstellt. Die Metallringe sind Pappstreifen. Im Vordergrund sieht man übrigens Zivilisten, die ich mir für diverse Szenarios angeschafft habe. Es sind mittelalterliche Zivilisten von Wargames Foundry. Sie sind zwar etwas zu klein für den GW-HdR Maßstab, aber erfüllen ihren Zweck sehr gut.

Das Dachgebälk habe ich etwas aufwendiger gestaltet, als es in der Vorlage geschehen ist. Dazu habe ich Pferdeköpfe in das Balsaholz geschnitzt und mit einem Kuli Schnitzarbeiten hineingezeichnet bzw. gedrückt. Beim Trockenbürsten kommt die Zeichnung sehr gut raus.

Fazit: Sehr gut gelungen finde ich den Maßstab des Hauses. Da hat Mr. Jones gute Arbeit geleistet. Durch die Balken und Pfeiler wirkt das eigentlich simple Haus sehr gut und bringt Atmosphäre auf die Platte. Einzig das Dach finde ich etwas zu groß geraten und werde bei einem weiteren Bau die Sache etwas kleiner machen. Die geschnitzten Balken am Dach würde ich im zweiten Durchgang aus stabilerem Material machen, als Balsaholzbrettchen, da hier oft Details abbrechen.

 

Das Haus hat beim Bauen wirklich viel Spaß gemacht, durch den Bauplan von GW war der Erfolg des Projektes von vorneherein absehbar. Also Leute: Nachmachen!

 

 

 

Euer Tankred

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